Notfallseelsorge Rhein-Lahn hofft auf Verstärkung

Im Februar 2020 startet neuer Kurs für ehrenamtliche Einsatzkräfte

 RHEIN-LAHN. (4. Dezember 2019) Ein plötzlicher Tod zerreißt Familienbande, nach einem Suizid verändert sich das Leben der Angehörigen und Freunde, Personen werden in Unfälle verwickelt oder Todesnachrichten müssen überbracht werden. Im ersten Augenblick nach dem Eintritt solcher Ereignisse sind Menschen besonders auf Unterstützung und Hilfe von außen angewiesen. Dies ist die Aufgabe der Notfallseelsorge (NFS). Um diesen wichtigen Dienst weiterhin verlässlich erbringen zu können, sucht die Leiterin der NFS Rhein-Lahn und im Westerwaldkreis, Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, nach neuen ehrenamtlichen Helferinnern und Helfern.

„Die Notfallseelsorge will Menschen, denen von einem Moment auf den anderen der Boden unter den Füßen weggezogen wird, helfen, wieder einen festen Stand zu finden“, erklärt die Seelsorgerin. Vom 10. bis 14. Februar 2020 gibt es für neue Einsatzkräfte einen entsprechenden Kurs in Dernbach. Gesucht werden Frauen und Männer im Alter zwischen 30 und 68 Jahren, die mindestens vier volle Tage Bereitschaftsdienst im Monat übernehmen können. „Sie sollen psychisch und physisch belastbar sowie verschwiegen sein“, so Braun-Steinebach; außerdem werde eine offene Haltung gegenüber verschiedenen Lebensüberzeugungen haben erwartet was zum Beispiel Glauben oder Kultur anbelangt.

Dem Kurs geht ein Kennenlern- und Zulassungsgespräch voraus. Pfarrerin Braun-Steinebach ist sich sicher: „Es gibt in beiden Landkreisen viele für diese wichtige Aufgabe geeignete Frauen und Männer.“ Denn so ergänzt sie: „Diese Arbeit hilft Menschen, über die eine Katastrophe hereingebrochen ist, sich im Leid nicht alleine gelassen zu fühlen.“

Wer sich für die Arbeit der Notfallseelsorge interessiert, wendet sich an Pfarrerin Ulrike Braun-Steinebach, Telefon 02602 / 95 04 59, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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