
Die Opfer des Holocaust nicht vergessen
Ökumenisches Gedenken in Friedenskirche Friedrichssegen am 25. Januar
FRIEDRICHSSEGEN//RHEIN-LAHN. (16. Januar 2026) Zu einem ökumenischen Gottesdienst mit katholischen, evangelischen und jüdischen Mitwirkenden öffnet sich am Sonntag, 25. Januar um 15 Uhr die Friedenskirche in Friedrichssegen. Dabei soll der Millionen jüdischer Menschen gedacht werden, die unter der nationalsozialistischen Diktatur ermordet wurden.
Die Gestaltung des Gottesdienstes übernehmen neben den Vertretern der beiden christlichen Kirchen und des jüdischen Glaubens auch Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler der Realschule plus Bad Ems. Ein besonderer Blick wird in diesem Jahr auf das Holocaust-Opfer Elisabeth von Thadden gerichtet; die Lehrerin und Reformpädagogin wurde 1944 ermordet. Für die musikalische Umrahmung sorgt Hannelore Syre an der Orgel.
Der 27. Januar ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust und wurde 2005 von den Vereinten Nationen eingeführt. Er erinnert gleichzeitig an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, wo allein etwa 1,1 Millionen Menschen ermordet wurden.
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Ein Denkmal in Friedrichssegen erinnert an die Schrecken der NS-Diktatur und die Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus der Region. In diesem Jahr wird in der Friedenskirche darüber mit einem ökumenischen Gottesdienst wieder der Opfer des Holocaust gedacht. Foto: Matern
