
Dekanats-Konfitag in Miehlen begeistert 240 Jugendliche
Gemeinschaft und kreative Angebote standen unter dem Motto „Siehe, ich mache alles neu“
MIEHLEN/RHEIN-LAHN. (24. September 2026) Ein Tag voller Gemeinschaft, Kreativität, Musik und neuer Perspektiven: Beim diesjährigen Dekanatskonfitag drehte sich alles um die Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“. Rund 240 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus dem Dekanat Nassauer Land erlebten in zwei Durchgängen in und rund ums Bürgerhaus in Miehlen einen abwechslungsreichen Tag, der zum Nachdenken, Ausprobieren und gemeinsamen Lachen einlud.
120 Konfis machten am Vormittag den Anfang, noch einmal 120 waren am Nachmittag dabei. Im Mittelpunkt stand die Frage: Was kann neu werden? In meinem Leben, in meiner Gruppe, in unserer Welt – und vielleicht auch in meiner Beziehung zu Gott? Schon der gemeinsame Beginn machte deutlich, dass dieser Konfitag etwas Besonderes werden sollte. Die Geschichte von Zachäus wurde auf eindrucksvolle Weise von einer Sandmalerin erzählt. Mit ihren Bildern, die vor den Augen der Jugendlichen aus Sand entstanden und sich immer wieder veränderten, wurde die biblische Geschichte lebendig. Zachäus, der Außenseiter, der sein Leben verändert und einen Neuanfang wagt, passte damit perfekt zur Jahreslosung.
Für die passende musikalische Stimmung sorgte die eigens für diesen Tag gegründete tolle Band. Gemeinsam wurde gesungen, gefeiert und der Tag eröffnet, bevor es in die verschiedenen Gruppen ging. An insgesamt elf Stationen konnten die Konfis die Jahreslosung auf ganz unterschiedliche Weise entdecken. Die Angebote waren so vielfältig wie die Jugendlichen selbst. Es wurde kreativ gearbeitet, diskutiert, ausprobiert, gespielt und gemeinsam überlegt, was „neu machen“ eigentlich bedeuten kann. Manche Stationen boten Raum für persönliche Gedanken und Gespräche, bei anderen stand vor allem die Gemeinschaft im Mittelpunkt.
Dabei ging es nicht nur um die Jahreslosung. Die Jugendlichen hatten auch Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen. Bei verschiedenen Teamaufgaben war Zusammenarbeit gefragt – und manchmal musste eine Gruppe auch zeigen, dass sie gemeinsam mehr erreichen kann als jede und jeder allein. So wurde ganz praktisch erfahrbar, was Gemeinschaft bedeutet: aufeinander hören, einander vertrauen, gemeinsam Lösungen finden und dabei jede Menge Spaß haben.
Nach einem abwechslungsreichen Vormittag beziehungsweise Nachmittag kamen alle wieder zum gemeinsamen Abschluss zusammen. Ein besonderer Höhepunkt war der Segen zum Schluss. Der war diesmal nicht nur zu hören, sondern auch zu schmecken: Mit Ahoi-Brause wurde der Segen auf ungewöhnliche und spritzige Weise erlebbar. Ein süßer Abschluss für einen Tag, der hoffentlich bei vielen Konfis noch lange nachwirkt.
Ein besonderes Dankeschön erhielten die vielen helfenden Hände, die den Tag erst ermöglicht hatten, seien es Teamerinnen und Teamer und die Erwachsenen, die mit viel Engagement Stationen begleiteten und den Tag mitgestaltet hatten. So zeigte der Tag: Neues kann beginnen und zusammen macht es noch mehr Spaß. (sg)
Zu den Fotos:
Manchmal ein Balanceakt, alles neu zu machen. Der Konfitag des Dekanats begeisterte mit Kreativangeboten zum Thema und jeder Menge Gemeinschaftssinn. Fotos: Güntner/Matern
