Bunt Malen by katama 

Seminar und Kreativtag zu Trauer, Verlust und Vergänglichkeit

Zur Ausstellung „Ach Mensch. Was bleibt?“ in Dausenau: „Malen für die Seele“ und Gefühle verarbeiten lernen

 DAUSENAU/RHEIN-LAHN. (1. Oktober 2026) Zwei Angebote im Rahmen der Ausstellung „Ach Mensch. Was bleibt?“ beschäftigen sich am zweiten Oktoberwochenende mit Trauer, Verlust und Vergänglichkeit. „Sprache für das Unaussprechliche“ ist am Freitag, 9. Oktober von 16 bis 21 Uhr ein Seminar im Gemeindesaal Dausenau überschrieben, das sich mit der Kommunikation und Verarbeitung von Gefühlen im Kontext von Verlust und Tod beschäftigt. Dabei werden unter Leitung von Varsha Heide und Beate Schmittel Möglichkeiten eröffnet, über Erfahrungen von Abschied, Trauer und Vergänglichkeit ins Gespräch zu kommen.

„Viele Emotionen im Zusammenhang mit dem Tod lassen sich nur schwer in Worte fassen – genau hier setzt das Seminar an“, so Schmittel, Referentin für Bildung des Dekanats Nassauer Land. Durch angeleitete Gesprächs- und Reflexionsformate erhalten die Teilnehmenden Raum, eigene Erfahrungen zu teilen, zuzuhören und neue Ausdrucksmöglichkeiten für belastende oder auch klärende Gefühle zu entdecken. Dabei steht nicht die therapeutische Behandlung im Vordergrund, sondern ein achtsamer, unterstützender Austausch in einer geschützten Atmosphäre.

Das Seminar richtet sich an Erwachsene, die sich persönlich oder beruflich mit den Themen Tod, Verlust und Trauer auseinandersetzen möchten und Interesse an einem vertieften, respektvollen Dialog haben. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich unter E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Malen für die Seele“ ist tags darauf am Samstag, 10. Oktober von 10 bis 16 Uhr ebenfalls im Gemeindesaal von Dausenau der Titel eines Kreativtags. Der Workshop lädt dazu ein, sich künstlerisch mit den Themen Verlust, Abschied und Vergänglichkeit auseinanderzusetzen. Im Mittelpunkt steht das freie Malen als Möglichkeit, innere Gefühle sichtbar zu machen und ihnen einen geschützten Ausdruck zu geben.

„Der Tod als Teil des Lebens berührt existenzielle Fragen und kann intensive Emotionen hervorrufen – von Trauer und Schmerz bis hin zu Dankbarkeit und tiefer Lebensverbundenheit“, so Schmittel, die auch diesen Workshop mit Varsha Heide leitet. Das kreative Arbeiten biete einen Raum, diese Gefühle nicht nur zu reflektieren, sondern ihnen in Farbe und Form zu begegnen. Er richtet sich an Menschen mit und ohne künstlerische Vorerfahrung. Ziel ist es, einen wertfreien Raum zu schaffen, in dem persönlicher Ausdruck, Stille, Austausch und kreative Verarbeitung möglich werden.

Anmeldungen werden erbeten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über den Veranstaltungskalender der Website evangelisch-nassauer-land.de

Zum Foto:

Über Erfahrungen von Abschied, Trauer und Vergänglichkeit ins Gespräch zu kommen oder die Gefühle im Malen zum Ausdruck zu bringen, das ermöglichen zwei Workshops in Dausenau zur Kunstausstellung „Ach Mensch. Was bleibt?“. Foto: katama