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„Einsachtzig unter oben“: Den Tod nicht totschweigen

Autor liest in Dausenau Gedichte vom Leben und Sterben – tiefgründig, traurig und schmunzelnd

0 PfrDuever querDAUSENAU/RHEIN-LAHN. (3. September 2026) Unter der Überschrift „Den Tod nicht totschweigen“ werden in der evangelischen St. Kastorkirche in Dausenau am Freitag, 18. September um 17.30 Uhr Gedichte vom Leben und Sterben vorgestellt. Sie stammen aus der Feder des Ruhestandpfarrers Wolfhard Düver. „Einsachtzig unter oben“ ist der Titel seins Buches, aus dem der Theologe vorliest.

„Tod – obwohl ihn die Medien tagtäglich tausendfach in unser Leben und Zuhause hineintragen, wird dieses wohl letzte Menschheitsgeheimnis in den meisten persönlichen und öffentlichen Bereichen totgeschwiegen“, stellt der Autor fest. Mit dieser allgegenwärtig anzutreffenden Vogelstraußhaltung hat sich der nahe Gießen lebende Pensionär nicht zufriedengegeben. Davon legt sein Band auf vielerlei Weise beredtes Zeugnis ab. In Gedichten und Balladen, mit Aphorismen und Haikus, mit Satzakrobatik und Wortwitz versucht er, „dem Tod tiefgründig und traurig, wütend und schmunzelnd auf der Sense herumzutanzen“. Tränenlachen sei dabei durchaus erwünscht, ohne dass Tröstliches und Mutmachendes auf der Strecke bleiben.

Düver stellt sein Buch im Rahmen der Ausstellung „Ach Mensch. Was bleibt?“ vor. Der Eintritt zur Lesung ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten bei Ralf Skähr-Zöller, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0176-40746639.

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Pfarrer i.R. Wolfhard Düver liest in Dausenau aus seinem Buch „Einsachtzig unter oben“. Foto: Düver