Ökumenisches Gedenken an Pogromnacht
Dekanat erinnert mit Kooperationspartnern an Ausbruch von Gewalt gegen Mitbürger jüdischen Glaubens
Zu einer ökumenischen Gedenkveranstaltung zur „Reichspogromnacht“ 1938 lädt das Pfarramt für Ökumene des evangelischen Dekanats Nassauer Land am Montag, 9. November um 18 Uhr in die Brunnenhalle von Häcker's Grandhotel in Bad Ems ein.
Neben Pfarrerin Antje Müller und Ralf Skähr-Zöller vom Dekanat gestalten eine ganze Reihe von Kooperationspartnern das Gedenken mit, etwa Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums und der Realschule plus aus Bad Ems mit ihren Lehrkräften Elisabeth Knopp, Theresa Faßbender und David Schmidl. Wolfgang Elias Dorr und Lothar Knothe wirken als Vertreter jüdischen Glaubens mit, Elisabeth Adam für die katholische Kirche. Die Kommunalpolitik vertreten Landrat Jörg Denninghoff, Beigeordnete Gisela Bertram und der Bad Emser Stadtbürgermeister Oliver Krügel. Die musikalische Gestaltung übernehmen Hannelore Syre und das Ensemble „Konfido“.
Bereits um 17.30 Uhr gestaltet Ralf Skähr-Zöller an der ehemaligen Bad Emser Synagoge (Römerstraße 65) zu Ehren von Rabbiner Dr. Friedrich Elias Laupheimer eine Andacht. Von dort aus geht es dann zur Gedenkveranstaltung zum Grandhotel.
Zum Foto:
Die Gräueltaten Deutscher an ihren Mitbürgern jüdischen Glaubens können nicht ungeschehen gemacht werden, aber mit dem Gedenken am 9. November sollen sie nicht in Vergessenheit geraten, damit sich ähnliches nicht wiederholt. Foto: Dekanat/Matern
Alle Daten
- 9. November 2026 17:30 - 19:00
