Einsachtzig unter oben
Den Tod nicht totschweigen: Gedichte vom Leben und Sterben
Tod – obwohl ihn die Medien tagtäglich tausendfach in unser Leben und Zuhause hineintragen, wird dieses wohl letzte Menschheitsgeheimnis in den meisten persönlichen und öffentlichen Bereichen – totgeschwiegen. Mit dieser allgegenwärtig anzutreffenden Vogelstraußhaltung hat sich der nahe Gießens lebende Ruhestandspfarrer Wolfhard Düver nicht zufriedengegeben. Davon legt sein lesenswerter Band „Einsachtzig unter oben – gedichte vom leben und sterben“ auf vielerlei Weise beredtes Zeugnis ab. In Gedichten und Balladen, mit Aphorismen und Haikus, mit Satzakrobatik und Wortwitz versucht er, dem Tod tiefgründig und traurig, wütend und schmunzelnd auf der Sense herumzutanzen. Tränenlachen ist hierbei durchaus erwünscht – ohne dass Tröstliches und Mutmachendes auf der Strecke bleibt.
Im Rahmen der Ausstellung "Ach Mensch. Was bleibt?" wird der Autor am Freitag, dem 18. September um 17.30 Uhr in der Evangelischen Kirche zu Dausenau aus „Einsachtzig unter oben“ lesen. Der Eintritt ist frei.
Anmeldung bei Ralf Skähr-Zöller, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 0176-40746639.
Alle Daten
- 18. September 2026 17:30 - 19:00
